Über mich
Ich heiße Antonio Francisco Rando Casermeiro, man nennt mich aber meist Antonio, Toni, Nico oder, wie meine Mitschuler sagen, "der Rando". Derzeit bin ich Master-Tutor an der UNIR und Lehrer an einer Sekundarschule. Ich unterrichte bzw. habe Spanisch, Politik und Geschichte unterrichtet (wobei ich mit meinen Schulerinnen und Schulern einige meiner Lieblingsthemen wie den Populismus behandeln kann ... ein Privileg, mit jungen Menschen an vorderster Front zu arbeiten und zu erfahren, wie sie uber Fragen denken, die die heutige Demokratie direkt betreffen). Außerdem habe ich Spanisch an den VHS in Koln und Erft-Rhein unterrichtet. In Koln lebe ich seit 2013. In meiner Arbeit an Schulen habe ich, wenn es thematisch passt, die Moglichkeit, uber verschiedene Fragen zu sprechen, die auch in diesem Blog behandelt werden. Ich unterrichte Politik, Europarecht, Politische Okonomie, Geografie, Geschichte und Praktische Philosophie, eine Mischung aus Recht und politischer Bildung. Schon in jungen Jahren hatte ich ein großes Interesse an internationalen Beziehungen und Geschichte. In diesem Bereich richte ich meine besondere Aufmerksamkeit auf Osteuropa - ob postsowjetisch oder nicht - mit besonderem Fokus auf den Balkan und das ehemalige Jugoslawien. Mit 13 oder 14 Jahren, also um 1989, verfolgte ich regelmaßig die Nachrichten uber den Fall des Eisernen Vorhangs, den Zerfall der Sowjetunion und etwas spater den Zerfall Jugoslawiens. Heute bewahrt unsere Familienenzyklopadie noch die von Hand eingezeichnete Neuverteilung der Grenzen auf Karten aus den spaten 1980er Jahren auf. Ich habe an der Universitat Malaga Rechtswissenschaft und Geschichte studiert. Jura interessierte mich anfangs nicht besonders, abgesehen von etwas Strafrecht und vor allem Volkerrecht und internationalen Beziehungen. Geschichte war immer meine erste Berufung. Spater verteidigte ich an der Universitat Granada meine Abschlussarbeit (die fruhere Tesina, zwischen Masterarbeit und Dissertation, die mir in Deutschland als Master anerkannt wurde) uber die Außenbeziehungen des Byzantinischen Reiches. Dadurch wurde ich gerne Byzantinist und indirekt fur eine Zeit auch ein wenig Ottomanist. Diese Arbeit hat mir die zentrale Bedeutung der faszinierenden byzantinischen Zivilisation bestatigt und neu vor Augen gefuhrt - ein Thema, das in den Lehrplanen der meisten Schulen und Fakultaten oft zu kurz kommt. Mit diesem byzantinischen Hintergrund und nach Aufenthalten im Ethnologischen Museum Thrakiens in Alexandroupolis (Griechenland), in Bulgarien und in Serbien begann ich anschließend meine Dissertation, die ich 2022 abschloss. Sie behandelt die internationalen Beziehungen von Byzanz, insbesondere mit dem Balkan und Serbien. Auch die entscheidende jugoslawische Epoche lasse ich nicht außen vor, die ich sehr bewundere (einschließlich des Basketballs, der in diesem Land gespielt wurde). Ich schreibe weiterhin Artikel uber meine Fachthemen und versuche, mich ihnen ganz in Wissenschaft oder Journalismus zu widmen - in einer eher erzahlerischen oder analytischen Form (auch wenn ich mich nicht als Journalist sehe). Ebenso reizt mich gelegentlich das Mikrofon, und ich nehme als Gast an dem einen oder anderen Podcast teil, meist zu Themen, die mit diesem Blog verbunden sind. Was meine Berufserfahrung betrifft, begann ich in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts als Rechtsberater im Auslanderrecht und in Koln dann Mitte der 2010er Jahre. Außerdem arbeitete ich im Bereich der Integration von Migrantinnen und Migranten als Sozialpadagoge und Spanischlehrer in Einrichtungen fur Minderjahrige und Zugewanderte. In meiner Lehrtatigkeit habe ich Tourismusrecht, Europaisches Recht, Geografie, Kunst, Latein und - naturlich - Spanisch unterrichtet.